6. Sinfoniekonzert

19. März 2012, 20:00 Uhr

Dass die von Beethoven in den Zenith der Orchestermusik geführte Gattung Sinfonie auch im 20. Jahrhundert noch tragfähig war, beweist das Werk von Dmitri Schostakowitsch. Dieser hat eine ausgesprochen doppelzüngige Musiksprache entwickelt, um drohenden Repressionen des Sowjetregimes zu entgehen, verzichtet aber keineswegs auf Humor: Dem Hörer bleibt viel Interpretationsraum angesichts des ironisch-grotesken Beginns und der zahlreichen Selbst- und Fremdzitate, die er in seiner letzten Sinfonie einbaut.

19 Uhr Konzerteinführung im Musiksaal des Johannes-Kepler-Gymnasiums neben der Friedrich-List-Halle.

Ola Rudner Leitung


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Konzept und Programmierung: Landsiedel | Müller | Flagmeyer