Pressestimmen

„Wow! Darf man das sagen nach einem klassischen Konzert? Ja, aber sicher!“

(Reutlinger Nachrichten, 3. Februar 2010)

 

„So stellt man sich einen Operngala vor: Sänger, Dirigent und Orchester sind bestens disponiert, das Programm klug gewählt, und die Zuhörer springen am ende vor Begeisterung von den Sitzen. Ramon Vargas und die Württembergische Philharmonie Reutlingen sorgten für Stimmung im gut besuchten Festspielhaus (...) Die Württembergische Philharmonie Reutlingen und der engagierte Dinic am Pult waren dem Sänger eine kongeniale Begleitung. Nicht nur das, in der ausgesprochen reizvollen Auswahl an Orchesterstücken zwischen den Arien zeigte die Philharmonie, was sie kann. Höhepunkt waren die hervorragend durchgearbeitete Ouvertüre zu Rossinis „Guillaume Tell“, die rhythmisch zündende Militär- und Hexentänze, gekrönt von der mit Pfeffer musizierte „L’Arlésienne“ und die dramaturgisch geschickt aufgebaute Ouvertüre zu „Luisa Miller“ (...). Diese Operngala verwöhnte Opernkenner und alle, die es werden wollen.“

(Badisches Tagblatt 7. Dezember 2009 über ein Konzert im Festspielhaus Baden-Baden)

Mit Ramón Vargas im Festspielhaus Baden-Baden

Mit Sabine Meyer in Ludwigsburg

Der Neue Merker online 19.04.2015:
Sabine Meyer und die Württembergische Philharmonie Reutlingen im Forum am Schlosspark Ludwigsburg
ZAUBER DER SINNLICHKEIT
Klarinettistin Sabine Meyer gastierte mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen
am 19. April 2015 im Forum am Schlosspark/LUDWIGSBURG

Sie wird zu Recht als “First Lady der Klarinette” bezeichnet: Sabine Meyer. Von Herbert von
Karajan gefördert, wurde sie auch Soloklarinettistin der Berliner Philharmoniker. Ganz in
ihrem Element war sie jedenfalls bei Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Klarinette und
Orchester in A-Dur KV 622, das dieser etwa acht Wochen vor seinem Tode schrieb. Dass das
Werk ganz aus dem Klangcharakter der Klarinette empfunden ist, machte Sabine Meyer
zusammen mit der einfühlsam musizierenden Württembergischen Philharmonie Reutlingen
unter der inspirierenden Leitung des schwedischen Dirigenten Ola Rudner hervorragend
deutlich.
[...]
Höhepunkt des Konzerts mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der
Leitung von Ola Rudner war aber die innerlich glühende Wiedergabe von Anton Bruckners
Sinfonie Nr. 8 c-Moll in der von Hermann Levi einst abgelehnten Erstfassung. Hier endet der
Kopfsatz nicht ersterbend wie in der späteren Fassung von 1890, sondern in triumphalem CDur.
Ein großer Pluspunkt, der die gesamte Wiedergabe prägte. Abgesehen von geringfügigen
Wacklern des Horns war es eine sehr überzeugende Interpretation, die der Monumentalität
Bruckners Rechnung trug. Den riesig geweiteten formalen Aufbau meißelte Ola Rudner mit
der Württembergischen Philharmonie Reutlingen ausgezeichnet heraus. Aus wesenlosem
Dunkel hoben im ersten Satz die tiefen Streicher das düster-ernste, drängende Hauptthema
hervor, das sich dann zu drohender Pracht und düsterem Glanz emporreckte. Der
Brucknersche Fünfer-Rhythmus ließ auch beschwörend das zweite Thema aufschwellen. Es
folgte eine gut musizierte Sehnsuchtsmelodie der Streicher mit der lichten Trostverheißung
der Holzbläser. Die Triolen-Begleitung des dritten Themas wurde ergänzt von beunruhigend
hervorgehobenen Oberstimmen. Hier erwies sich Ola Rudner als versierter Bruckner-Dirigent,
der auf alle Details achtete. [...] Die Blechbläser triumphierten im Finale beim majestätischen
Hauptthema. [...] Starker Schlussapplaus für diese Wiedergabe der ersten Fassung, bei
der die Tremolo-Effekte stark hervorstachen.
Alexander Walther

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