Pumeza Matshikiza

Gesang

Die südafrikanische Sopranistin Pumeza Matshikiza gilt als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ (Independent). Als Exklusivkünstlerin von Decca Classics und veröffentlichte sie 2014 ihr Debüt Album „Voice of Hope“, ihr zweites Album „Arias“ folgte im Mai 2016.

Pumeza Matshikiza beginnt die Saison 17/18 mit Liederabenden in Rio de Janeiro und gibt ihr Hausdebüt am Staatstheater Wiesbaden als Mimì in Puccinis La Bohème. Auf der Konzertbühne ist die Südafrikanische Sopranistin in Solokonzerten mit der Württembergische Philharmonie Reutlingen unter dem Dirigat von Johannes Klumpp, beim Sonora Festival in Italien, sowie in Südafrika zu hören und gibt ihren ersten Solo-Liederabend an der Opéra national du Rhin. Außerdem singt sie den Sopranpart in Verdis Messa da Requiem in Südafrika und Estland.

In der Spielzeit 2016/17 kehrte Pumeza Matshikiza als Micaela (Carmen) an das Staatstheater Stuttgart, dem sie fünf Jahre lang als Ensemblemitglied angehörte und nun als Gast verbunden ist, zurück. Liederabende, sowie Solo - und Benefizkonzerte führten die Künstlerin u.a. nach Istanbul, Budapest, Aalborg, das Theatre Champs-Elysee in Paris, sowie ihre Heimatstadt Cape Town/Süd Afrika und Johannisburg. Außerdem war sie zusammen mit Rolando Villazón bei einem open air Konzert auf Schloss Salem zu erleben.

In der Spielzeit 2015/16 gab Pumeza Matshikiza Konzerte und Liederabende in Kopenhagen, Amsterdam, Südfrankeich, Göteborg und Krakau, sowie im Rahmen des Rheinvokal Festivals. Im Oktober 2015 gab sie ihr Debüt mit der Accademia Santa Cecilia in Rom, wo sie unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano in der Uraufführung von Luca Francesconis Bread, Water and Salt zu hören war. Die Konzerte, die die Spielzeit des Orchesters eröffneten, wurden live im Radio und Fernsehen übertragen. Im Februar 2016 sang die Sopranistin das Stück, welches auf einer berühmten Rede von Nelson Mandela basiert, ebenfalls mit Radioübertragung im Rahmen des “Festival Présence” von Radio France, Mikko Franck dirigiert das Orchestre Philharmonique de Radio France. Auf der Opernbühne war Pumeza Matshikiza als Mimì (La Bohème) sowie in ihrem Rollendebüt als Micaёla (Carmen) an der Staatsoper Stuttgart zu hören. Ihr CD-release Konzert gab sie im März 2016 in Aarhus.

An der Seite des Tenors Rolando Villazón war Pumeza Matshikiza bereits in der Saison 2014/15 im Rahmen einer Konzerttournee u.a. im Wiener Konzerthaus, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Hamburger Laeiszhalle, dem Münchner Gasteig, der Tonhalle Düsseldorf, dem Kuppelsaal in Hannover und der Tonhalle Helsinki zu Gast. Außerdem sang sie bei den Bristol Proms und debütierte als Eve in der Uraufführung von Giorgio Battistellis Oper CO2 an der Mailänder Scala.

Ausgebildet an der University of Cape Town College of Music und als Stipendiatin des Royal College of Music, wo sie u. a. als Marenka (Die verkaufte Braut), Fiordiligi (Così fan tutte), Rosalinde (Die Fledermaus), Conception (L´heure espagnole), Poppea (L´Incoronazione di Poppea) und Contessa (Le Nozze di Figaro) zu hören war, besuchte Pumeza Matshikiza Meisterklassen bei namhaften Künstlern wie Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen, Renata Scotto, Joan Rogers, Paul Farrington, Philip Langridge und Ileana Cotrubas und arbeitete mit Liedbegleitern wie Malcolm Martineau, Julius Drake und Simon Lepper zusammen.

Von 2007 – 2009 war die Sopranistin Mitglied des Jette Parker Young Artist’s Programme am Royal Opera House in London und im Rahmen dessen u. a. als Blumenmädchen in Wagners Parsifal, als Sklavin in Strauss´ Salome, als Innocent in Birtwistles The Minotaur, als Hexe in Purcells Dido und Aeneas, als Sandmann in Humperdincks Hänsel und Gretel sowie als Tebaldo in Verdis Don Carlo unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano zu hören. 2010 gewann Pumeza Matshikiza den ersten Preis bei der Veronica Dunne International Singing Competition und wurde Associate Artist der Classical Opera Company, wo sie die Hauptrolle in Mozarts Zaide verkörperte, wofür sie mit dem Patrick Fyffe-Dame Hilda Brackett Prize ausgezeichnet wurde.




08.03.2018
Voice of Hope (Sopran)


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