Werkkonzerte

Die Reihe „Werkkonzerte“ der Württembergischen Philharmonie Reutlingen ist eine wohl einzigartige Einrichtung in Deutschland, die nun auf eine über 60-jährige Tradition zurückblicken kann. Die Reihe wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1949 ins Leben gerufen, als das Orchester dringend finanzielle Unterstützung benötigte. Die Firmen, die das Orchester in diesen äußerst schwierigen Zeiten halfen, erhielten (und erhalten noch immer!) Karten für ihre Mitarbeiter zu Sonderkonditionen. Die Konzerte fanden zum Teil in den „Werken“, also in Produktionshallen selbst statt, was der Reihe ihren Namen gab. Dann hat sich die Friedrich-List-Halle als Austragungsort etabliert, wo heute acht Werkkonzerte pro Saison gespielt werden.

Stets stand bei dieser Konzertreihe Unterhaltung im Vordergrund: Hier wird sinfonisches Klangerlebnis immer wieder kombiniert mit Pop, Rock oder Jazz, aber auch literarischen Programmen, und regelmäßig finden sich Opern-, Operetten- und Musicalgalas auf dem Spielplan. In der Regel sind die Konzerte zudem moderiert. Kurz: Werkkonzerte haben ein individuelles Gesicht, sie sind innovativ, ja mitunter geradezu experimentell. Höhepunkte dieser Auseinandersetzung waren Konzerte in Zusammenarbeit mit der PopAkademie Mannheim, dem Zigeunergeiger Roby Lakatos, der Entertainerin Carry Sass oder dem Jazz-Trompeter James Morrison.

11. Juli 20:00 Donnerstag

8. Werkkonzert

Klassik trifft HipHop
Stadthalle Reutlingen

Werke von Haydn und Mozart sowie Titel von EINSHOCH6
EINSHOCH6
Ekhart Wycik, Leitung

 

 

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Konzept und Programmierung: Landsiedel | Müller | Flagmeyer