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4. Sinfoniekonzert

02. Dezember 2019, 20:00 Uhr

Igor Strawinsky, Sinfonie in 3 Sätzen
Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

Roberto Paternostro, Leitung

Ein Schwellenwerk ist Bruckners Neunte auf ganzer Linie: Nicht nur, weil das Finale unvollendet blieb und die „dem lieben Gott“ gewidmete Sinfonie zum Abschied des Komponisten geriet. Auch der Tonfall weist in eine neue Zeit: Zum Bersten gespannt sind die Grenzen der Harmonik, die das Fenster in ein neues Jahrhundert öffnen, auf welches das martialisch voranschreitende Scherzo unerbittlich zuzusteuern scheint.

Auch Strawinskys 1946 aus der Taufe gehobene Sinfonie in drei Sätzen steht an einer solchen Schwelle. Sie bildet den Schlusspunkt seiner neoklassizistischen Phase. Doch Stilzitate rücken in den Hintergrund: Strawinsky ließ einerseits die rhythmische Raffinesse und Urwüchsigkeit von „Le sacre du printemps“ aufleben und sorgte andererseits für federnde Leichtigkeit im Mittelsatz. Auf diese Weise schuf er ein Werk voller klanglicher Kontraste zwischen kammermusikalischer Transparenz, konzertierenden Soli und großer klanggewaltiger Geste. 
 
19 Uhr Konzerteinführung im Kleinen Saal



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