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David Reiland

Im September 2018 wird David Reiland Chefdirigent des Orchestre National de Lorraine in Metz und zum gleichen Zeitpunkt auch Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Sinfonietta Lausanne. Von 2009 bis heute war der gebürtige Belgier Musikdirektor des Orchestre de Chambre du Luxembourg sowie des Ensembles für zeitgenössische Musik "United Instruments of Lucilin". Seit 2014 ist er künstlerischer Berater und erster Gastdirigent der Opéra de Saint Etienne.

Nach Abschluss, jeweils mit besonderer Auszeichnung, seiner Dirigierstudien in Brüssel und Paris, begann Reiland seine Karriere als Assistent am Mozarteumorchester in Salzburg und wurde von Sir Simon Rattle zu einer Assistenz ans Orchestre of the Age of Enlightenment in London berufen. Seit 2006 arbeitet David Reiland als Gastdirigent und Assistent mit zahlreichen Orchestern und Chören zusammen unter anderem dem Hallé Orchestra (UK), dem Age of Enlightenment, dem Mozarteum Orchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Münchner Rundfunkorchester und in Frankreich unter anderem mit dem Orchestre de l’Opéra de Nancy und dem Orchestre Royal Philharmonique de Liège, dem Orchestre national de Lille sowie dem Orchestre National d’Île de France.

Mozart nimmt bei David Reiland einen besonderen Platz ein: Sein Debüt mit Mozarts Jugendoper „Mitridate“ in Paris überzeugte das Festival von Aix-en-Provence ihm im Sommer 2018 die Leitung Mozarts „Cosi fan tutte“ anzubieten. Sein Debüt beim Orchestre de Chambre de Paris im Oktober 2017 zu einem Mozartprogramm im Théâtre des Champs Elysées wurde von der Kritik einstimmig als „Sternstunde“ begrüßt und auf sein Debüt bei den Münchner Symphoniker mit Mozart folgte sofort eine Wiedereinladung für eine Tournee mit Mozarts Requiem in 2018. Zum Auftakt seiner Amtszeit mit dem Orchestre National de Lorraine ist er mit seinem Orchester im September 2018 in den Pariser Invalidendom mit Mozarts Requiem eingeladen.

David Reiland begann seine Ausbildung an der Königlichen Musikhochschule in Brüssel. Für seine außerordentlichen Leistungen während des Studiums wurde er im Januar 2005 mit dem Francois Avenau Preis ausgezeichnet. In Salzburg war David Reiland Assistent von Dennis Russel Davies (USA) und Jorge Rotter (ARG). Hier dirigierte er zahlreiche Konzerte mit dem Mozarteum Orchester und führte unter anderem die gesamten Symphonien von Leonard Bernstein auf und einen groß angelegten Mozartzyklus. Seine Ausbildung als Dirigent vervollständigte David Reiland mit Pierre Boulez (FR) als Assistent des Lucerne Festivals, mit David Zinmann, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Jorma Panula und Peter Gülke.

David Reilands „Initium“ für Saxophon – der Dirigent selbst ist ein aktiver Saxophonist - und Orgel sowie „Asgard“, geschrieben für Blechbläser und Schlagzeug, wurde kürzlich in Luxemburg und Österreich aufgeführt.

An der Opéra de Saint Etienne eroberte David Reiland Publikum und Presse vor allem mit seinen Mozartinterpretationen: kurz hintereinander führte er die „Zauberflöte“ und „Clemenza“ auf. In Paris geriet Mozarts „Mitridate“ in Koproduktion mit dem Conservtoire und der Philharmonie zur Saisonsensation, dort wird er 2016 Betsy Jolas „Illiade l’Amour“ neu erarbeiten. An der Opéra de Massy (Paris) und am Bolschoi hat David Reiland Bizets „Carmen“ dirigiert, in Saint Etienne neben „Tosca“ und „Nabucco“ Poulencs „Dialogue des Carmélites“ sowie Offenbachs „Contes d’Hoffmann“. An der Oper Lausanne dirigierte Reiland Offenbachs „La vie Parisienne“, an der Oper Leipzig Gounods neuentdeckte Oper „Cinq Mars“, die dort auch 2018 wiederaufgenommen wird, parallel zu Bizets „Pêcheurs de Perles“ an der Oper Antwerpen und Saint-Saëns „Samson et Dalila“ in Paris.

In Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane und dem Münchner Rundfunkorchester hat David Reiland eine Monographie der Werke von Benjamin Godard (Symphonie N° 2, Symphonie Gothique, 3 Morceaux) aufgenommen sowie eine CD mit Werken von Beethoven und Alexander Müllenbach mit dem Orchestre de Chambre du Luxembourg, die im Herbst 2016 erschienen ist.




03.06.2019
9. Sinfoniekonzert (Leitung)
06.06.2019
Gastkonzert Villingen-Schwenningen (Leitung)


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