Die Württembergische Philharmonie verwendet Cookies wie auch die meisten anderen Seiten. Wir tun dies, um Ihren Besuch bei uns so perfekt wie möglich zu machen. Klicken Sie auf unsere Datenschutzerklärung, um mehr über Cookies zu erfahren und wie man sie anpassen kann.

Ich erkläre mich mit der Verwendung von Cookies einverstanden:   

 

Timo de Leo

Konzertmeister

Timo de Leo wurde 1985 in Sindelfingen deutsch-italienischer Abstammung geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren. Aus einer Musikerfamilie kommt er nicht, doch sein Großvater war ein begeisterter und vielseitiger Hobbymusiker; daher kam wohl sein Wunsch, das Geigenspiel zu erlernen. Schon im Alter von 15 Jahren wurde er als Jungstudent in die Klasse von Prof. Christian Sikorski an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo er nach seinem Abitur im Jahr 2005 sein reguläres Studium begann.

 

Im Anschluss an sein Diplom, das er mit Auszeichnung absolvierte, ging er für das Aufbaustudium "Graduate Diploma" von 2009 bis 2011 in die USA zu Prof. Lucy Chapman an das New England Conservatory in Boston. Während dieser Zeit war er Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Deutschen Stiftung Musikleben. Mit seinem Klaviertrio in Boston trat u.a. in der Jordan Hall auf. Der DAAD ermöglichte ihm zwei Auftritte in der weltbekannten Carnegie Hall.

 

Auch Prof. Levon Chilingirian prägte seine künstlerische Ausbildung während eines Austauschsemesters am Royal College of Music in London. Meisterkurse bei Prof. Donald Weilerstein, Christian Tetzlaff und Prof. Kolja Blacher sowie Quartettstudien beim Artemis Quartett und Leipziger Streichquartett, überwiegend auch bei Prof. Peter Buck, Prof. Paul Katz und beim Vogler-Quartett ergänzen seine Ausbildung.

 

Seit Oktober 2011 ist Timo de Leo Konzertmeister der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Er ist vierfacher erster Bundespreisträger bei "Jugend musiziert" in den Kategorien Violine Solo und Kammermusik und wurde dafür mit diversen Sonderpreisen belohnt. In dieser Zeit wurde er auch mit dem Mozart-Sonderpreis der Mozartgesellschaft Stuttgart für die beste Mozart-Interpretation ausgezeichnet. Beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel spielte er sich ins Finale und beim Internationalen Wettbewerb Musikpreis Schloss Waldthausen gewann er den 2. Preis.

 

Als Solist trat Timo de Leo u.a. mit dem Sinfonieorchester der Musikhochschule Stuttgart, dem Bartholdy-Ensemble Rheinfelden und der Orchestervereinigung Sindelfingen auf. Er spielte zahlreiche Sonaten-Abende und Violin-Recitals im In- und Ausland wie z.B. bei der Konzertreihe "Böblinger Orgelfrühling".

 

Schon sehr früh sammelte er bei zahlreichen Arbeitsphasen und Tourneen des Landes-, insbesondere des Bundesjugendorchesters Orchestererfahrung. Während des Studiums erspielte er sich einen Zeitvertrag beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und war immer wieder Aushilfe beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, beim Stuttgarter Kammerorchester und beim Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.

Er war Stipendiat der 1. Detmolder Sommerakademie unter Kurt Masur. In seiner Studienzeit an der Musikhochschule Stuttgart wurde er in das Live-Music-Now-Programm – gegründet von Yehudi Menuhin – aufgenommen.

 

Das 2004 gegründete Bregaglia-Quartett mit Timo de Leo als Primarius (sein jüngerer Bruder Angelo spielte damals die zweite Geige) wurde im Jahr darauf mit dem 1. Bundespreis + Sonderpreisen ausgezeichnet, auch mit dem Förderpreis der Sparkassen Badens und Württembergs und dem Bärenreiterpreis. Im Sommer 2006 spielte das Quartett auf verschiedenen Internationalen Festivals, z.B. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Oberstdorfer Musiksommer, Rottweiler Sommersprossen. Es folgte eine China-Konzertreise und eine Live-Radiosendung beim Bayerischen Rundfunk.

 

Von 2002 bis 2007 spielte Timo de Leo eine Violine von Nicolas Didier, Mirecourt um 1800, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit Anfang 2007 spielte Timo de Leo auf einer wertvollen Guadagnini-Violine von der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg.





Zurück

Konzept und Programmierung: Landsiedel | Müller | Flagmeyer