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Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin

Tübingen, Festsaal, Neue Aula

Ludwig van Beethoven, Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus C-Dur op. 43
Richard Strauss, Drei Hymnen op. 71 für Sopran und großes Orchester
Hans Werner Henze, Symphonie Nr. 7 für großes Orchester

Pumeza Matshikiza, Sopran
Gregor Bühl, Leitung

Karten gibt es noch an der Abendkasse ab 18:30 Uhr!

Am 20. März 2020 jährt sich der Geburtstag Friedrich Hölderlins zum 250. Mal. In Tübingen, wo der Dichter starb, wollen wir diesem musikalisch huldigen. „Denn sie, die uns das himmlische Feuer leihn, Die Götter schenken heiliges Leid uns auch, Drum bleibe dies. Ein Sohn der Erde Schein’ ich; zu lieben gemacht, zu leiden“, heißt es bei Hölderlin (Die Heimat). So feiern die überschwänglichen Orchesterlieder nach Hölderlin-Hymnen von Richard Strauss die Liebe. Hölderlin selbst erfuhr viel Leid. Davon erzählt die Sinfonie von Hans Werner Henze, der sie als seine klassischste beschrieb: Er versah sie als einzige bewusst mit der griechischen Schreibweise Symphonie und orientierte sich formal an der Tradition Beethovens. Doch das Scherzo ist „eine Darstellung der Leiden des deutschen Dichters Friedrich Hölderlin in der Autenrieth’schen Nervenklinik zu Tübingen. Der Schlussteil besteht aus der Vertonung von Hölderlins ‚Hälfte des Lebens‘“.

 

© Martin Schlecht | stock.adobe.com

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