An Franz Schubert war kein Rankommen, klagte sein Freund, der Maler Moritz von Schwind: »Schubert ist unmenschlich fleißig. […] Jetzt schreibt er schon lang an einem Oktett mit dem größten Eifer. Wenn man unter
Tags zu ihm kommt, sagt er grüß dich Gott, wie geht’s? »gut«, und schreibt weiter, worauf man sich entfernt.«
Nun ja, die Mühe hat sich gelohnt: Der Auftraggeber, ein Klarinettist, der gerne Beethovens Septett musizierte und ein ähnliches Werk von Schubert verlangte, durfte anschließend das längste Kammermusikwerk aus Schuberts Feder sein eigen nennen. An Kurzweil mangelt es dennoch nicht: Das sechssätzige Musikstück geriet zum Meisterwerk.