Amerikanische Musik im Spagat zwischen europäisch-romantischer Tradition und Jazz:
Während Samuel Barber ein eher distanziertes Verhältnis zum Jazz pflegte und sich eher in der Tradition von Brahms oder Schumann sah, gilt für die zwei Klarinettenkonzerte aus den 40er-Jahren anderes:
Für Benny Goodman entstand 1948 das Werk von Aaron Copland mit seinem schwungvollen, fast improvisatorisch wirkenden Finale. Artie Shaws Konzert (1940) ist ein virtuoses, jazziges Werk, das klassische Konzertformen mit Big-Band-Energie und improvisatorischem Flair verbindet. Das zunächst fast klassisch anmutende Thema entwickelt sich schnell zu einer mitreißenden Tour de Force für Klarinette. Ursprünglich für einen Auftritt im Film „Swing-Romanze“ komponiert, zeigt das Konzert, wie Jazz und klassisches Denken verschmelzen können – ein Spiegel von Shaws Innovationsgeist und seiner Doppelrolle als Swing-Star und ernstzunehmender Musiker.
19 Uhr Konzerteinführung im Kleinen Saal
Bewirtung vor dem Konzert und in der Pause. Hier können Sie direkt bei Grauer Gastro online vorbestellen.